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Ich bin erschöpft - Nicht grundsätzlich. Sondern von WordPress.

In den letzten Tagen habe ich wieder intensiver mit WordPress gearbeitet. Und jedes Mal merke ich, warum ich für meine eigenen Projekte und die meisten Kunden inzwischen sehr eindeutig Joomla in Kombination mit YOOtheme Pro und meinem Editorial Toolkit bevorzuge.
23. August 2026 | ca. 4 Min. Lesezeit

In den letzten Tagen habe ich wieder intensiver mit WordPress gearbeitet. Und jedes Mal merke ich, warum ich für meine eigenen Projekte und die meisten Kunden inzwischen sehr eindeutig Joomla in Kombination mit YOOtheme Pro und meinem Editorial Toolkit bevorzuge.

Dabei will ich gar nicht behaupten, WordPress sei schlecht. Ist es nicht.

Aber wir beide werden einfach keine Freunde mehr.

Ein schönes Beispiel ist der Medienmanager.

Ich lade ein Bild hoch – und WordPress meint es gut mit mir. Sehr gut sogar. Es erstellt automatisch verschiedene Größen und Formate. Thumbnail. Medium. Large. Noch irgendeine Größe, die ein Plugin oder Theme gerne hätte.

Und plötzlich liegen neben meinem Original diverse weitere Dateien auf dem Server, die ich teilweise überhaupt nicht brauche.

Ich wollte doch nur ein Bild hochladen.

Natürlich kann man das alles konfigurieren und beeinflussen. Aber genau da beginnt mein Problem: Ich möchte nicht ständig etwas abschalten oder umbauen müssen, nur damit ein System so arbeitet, wie ich es gerne hätte.

Ähnlich geht es mir mit Beiträgen.

Ich möchte Inhalte strukturieren, sortieren und sehr gezielt bestimmen können, wo etwas erscheint. Bei Joomla ist das für mich logisch und nachvollziehbar. Ich will eine Liste der Beiträge sortiert nach AZ. Und die Sortierung soll so bleiben, bis ich es anders will. Bei WordPress ertappe ich mich dagegen immer wieder bei der Frage:

Warum ist etwas eigentlich so kompliziert, das doch ganz einfach sein könnte?

Und dann kommt YOOtheme Pro dazu.
Ich kann meine Layouts bauen, dynamische Inhalte anbinden und ziemlich exakt festlegen, wie etwas ausgegeben werden soll. Joomla kümmert sich um die Inhalte, YOOtheme um die Darstellung.

Diese Trennung gefällt mir.

Noch wichtiger wird es für mich bei den Menschen, die eine Website später pflegen sollen.
Denn meine Kunden wollen keine Website administrieren.

Sie wollen vielleicht eine News einstellen, ein Teammitglied ändern, ein neues Projekt anlegen oder ein Bild austauschen.
Dafür müssen sie meiner Meinung nach nicht wissen, was ein Modul, ein Template, eine Komponente oder ein Custom Field ist.

Genau deshalb habe ich mein Editorial Toolkit entwickelt.

Der Redakteur bekommt ein übersichtliches Menü und genau die Eingabefelder, die er für seine Aufgabe braucht.

Mehr nicht.

Das Joomla-Backend kann dabei weitgehend geschlossen bleiben.

Der Benutzer bearbeitet den Inhalt – nicht die Website.

Das ist inzwischen einer meiner wichtigsten Grundsätze beim Webdesign. Kann man das alles auch mit WordPress machen?

Natürlich.

Mit den richtigen (kostenpflichtigen)Plugins, Einstellungen und Anpassungen bekommt man wahrscheinlich fast alles hin.

Aber warum sollte ich?

Mit Joomla + YOOtheme Pro + Editorial Toolkit habe ich inzwischen einen Workflow, bei dem ich genau weiß, was wo passiert und wie ich meinen Kunden eine Website übergeben kann, ohne anschließend nervös zu werden.

Und nachdem ich in den vergangenen Tagen wieder einiges zwischen WordPress und Joomla hin- und hergeschoben habe, kann ich zumindest eines mit ziemlicher Sicherheit sagen:

Ich bleibe bei Joomla.

Jetzt brauche ich aber erst einmal einen Kaffee.