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Rund 30 Websites betreue ich inzwischen.

Das klingt zunächst überschaubar. Ist es eigentlich auch. Bis man anfängt zusammenzuzählen, worum man sich kümmern muss.
01. August 2026 | ca. 3 Min. Lesezeit
  • Laufen die Websites? 
  • Sind die Backups aktuell?
  • Gibt es Updates für Joomla oder die eingesetzten Erweiterungen?
  • Funktioniert alles noch?
  • Wie sieht es mit der Geschwindigkeit aus?

Bisher bedeutete das entweder: regelmäßig jede Website einzeln prüfen – oder eine der kommerziellen Lösungen einsetzen, die einem einen Teil dieser Arbeit abnehmen. 
Und trotzdem passiert es:
Eine Website gerät aus dem Blick.

Und natürlich kommt dann zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt die Mail:

„Unsere Website ist offline.“

Das wollte ich nicht mehr.
Ich wollte etwas ganz Einfaches: Eine Übersicht, auf der ich mit einem Blick sehe, wie es meinen Websites geht.
Also habe ich zunächst einmal definiert, was ich eigentlich wissen möchte.
Welche Website läuft auf welcher Joomla-Version? Sind die Backups aktuell? Welche Erweiterungen sind installiert? Gibt es Auffälligkeiten? Ist eine Seite erreichbar?

Und dann habe ich mit meiner KI angefangen zu bauen.
Das Ergebnis wurde sehr schnell sehr viel besser, als ich ursprünglich erwartet hatte.
Plötzlich hatte ich meine Websites auf einem Dashboard und konnte tatsächlich auf einen Blick sehen, wo alles in Ordnung ist – und wo ich vielleicht einmal nachsehen sollte.
Damit hätte die Geschichte eigentlich zu Ende sein können.

Aber wie so oft:

Der Appetit kommt beim Essen.

Wenn wir ohnehin schon regelmäßig die Websites prüfen – warum dann nicht noch ein bisschen mehr? Also kamen weitere Ideen dazu.

  • SEO-Checks.
  • Performance- und Speedtests.
  • Scores.
  • Technische Prüfungen.
  • Informationen über die eingesetzte Software.
  • Backupkontrolle.

Und alles möglichst in einer einzigen Übersicht.
So entstand nach und nach mein eigenes kleines Kontrollzentrum für die Websites, die ich betreue. Nicht, weil ich unbedingt noch eine Software entwickeln wollte.
Sondern weil ich ein ganz konkretes Problem hatte und keine Lust mehr, 30 Websites einzeln abzuklappern.

Das ist für mich momentan ohnehin eine der spannendsten Erfahrungen mit KI:
Ich muss nicht mehr unbedingt nach der Software suchen, die möglichst genau zu meinem Arbeitsablauf passt.
Manchmal kann ich mir inzwischen einfach die Software bauen, die zu meinem Arbeitsablauf passt.

Und wie immer beginnt es mit einem Satz:

„Eigentlich müsste man doch …“